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California’s Proposition 65 (offiziell das Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act von 1986) ist eines der strengsten Chemikaliensicherheitsgesetze in den USA und betrifft direkt Elektronikhersteller, die nach Kalifornien verkaufen. Wenn Ihre Produkte Chemikalien enthalten, die bekanntermaßen Krebs oder Fortpflanzungsschäden verursachen können, und diese Chemikalien zu einer Exposition für Verbraucher oder am Arbeitsplatz führen können, sind Sie gesetzlich verpflichtet, eine klare Warnung bereitzustellen.
Ab 2025 verändern neue Aktualisierungen der Prop 65-Kennzeichnungsregeln, wie Elektronikmarken chemische Risiken offenlegen müssen. Dieser Blog erklärt die Grundlagen, hebt aktuelle Updates hervor und gibt Herstellern die Checkliste, die sie benötigen, um konform zu bleiben.
Was löst eine Prop 65-Warnung aus?
Eine Prop 65-Warnung wird nicht durch das bloße Vorhandensein einer aufgeführten Chemikalie ausgelöst, sondern durch das Potenzial für eine Exposition gegenüber dieser Chemikalie über einem definierten Risikoniveau.
Häufige Chemikalien in der Elektronik, die Prop 65-Warnungen erfordern können
- Blei (verwendet im Löten)
- Phthalate (DEHP, DBP, BBP) in Kabeln, Kunststoffen oder Beschichtungen
- Cadmium, Nickel, Flammschutzmittel (TBBPA)
Wenn eine aufgeführte Chemikalie vorhanden ist und eine Exposition bei normalem Gebrauch, Reparatur, Entsorgung oder vorhersehbarem Missbrauch auftreten kann, benötigen Sie eine Warnung.
- Aktualisierungen für Kurzform-Prop 65-Warnanforderungen 2025
Im Januar 2025 änderte das California Office of Environmental Health Hazard Assessment (OEHHA) die Prop 65 Kurzform-Warnetikettanforderungen.
- Was sich geändert hat:
- Anforderung an den Chemikaliennamen: Kurzformwarnungen müssen jetzt mindestens eine aufgeführte Chemikalie enthalten.
- Sichtbarkeit des Etiketts: Muss gut sichtbar sein vor dem Kauf—in Geschäften und online.
- Übergangsfrist: Produkte, die vor dem 1. Januar 2028 etikettiert wurden, können weiterhin die alten Kurzformwarnungen verwenden.
- Beispiel für neues Kurzformformat:
> ⚠️ WARNUNG: Dieses Produkt kann Sie Blei aussetzen, das im Staat Kalifornien als krebserregend und geburtsfehlerschädigend bekannt ist. Für weitere Informationen gehen Sie zu www.P65Warnings.ca.gov.
Prop 65-Konformitätscheckliste für Elektronikhersteller
- Bewerten Sie die Chemikalienexposition in jedem Produkt und Material (nicht nur deren Vorhandensein)
- Spezifische Etikettierung: Benennen Sie die Chemikalie, wenn Sie eine Kurzformwarnung verwenden
- Fügen Sie Warnungen in Online-Angeboten ein (Webshop, Amazon, etc.)
- Dokumentieren Sie Safe Harbor Bewertungen—für NSRL (Krebs) oder MADL (Fortpflanzungsschäden)
- Koordinieren Sie sich mit Lieferanten, um Substanzdaten in Komponenten zu validieren
- Bewahren Sie Compliance-Aufzeichnungen mindestens 3–5 Jahre auf
Strafen für Nichteinhaltung
- Zivilstrafen von bis zu \$2.500 pro Tag und Verstoß
- Klagen von privaten Durchsetzern (einschließlich Anwälten und NGOs)
- Produktentfernung aus dem Handel oder von Amazon
- Beschädigtes Markenvertrauen und Rechtskosten
Wie Acquis Elektronikmarken bei der Einhaltung von Prop 65 unterstützt
Acquis vereinfacht die Chemikalienkonformität für Hersteller mit:
- SVHC- & Prop 65-Chemikalienscreening
- Automatische Expositionsrisiko-Warnungen
- Arbeitsabläufe zur Validierung von Kurzformetiketten
- Werkzeuge zur Dokumentation der Lieferkette (FMD, SDS-Sammlung)
Fordern Sie eine Demo an, um die Prop 65-Kennzeichnung und Risikobewertungen zu automatisieren
