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By Acquis Compliance | Thu Nov 6 2025 | 2 min read

California’s Proposition 65 (offiziell das Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act von 1986) ist eines der strengsten Chemikaliengesetze in den USA und betrifft die Elektronikhersteller direkt, die in Kalifornien verkaufen. Wenn Ihre Produkte Chemikalien enthalten, die bekannt dafür sind, Krebs zu verursachen oder die Fortpflanzung zu schädigen—und diese Chemikalien eine Exposition bei Verbrauchern oder am Arbeitsplatz auslösen können—sind Sie gesetzlich verpflichtet, eine eindeutige Warnung bereitzustellen.

Ab 2025 verändern neue Aktualisierungen der Prop 65-Etikettierungsvorschriften, wie Elektronikmarken chemische Risiken offenlegen müssen. Dieser Blog erklärt die Grundlagen, hebt aktuelle Updates hervor und bietet Herstellern die Checkliste, die sie benötigen, um konform zu bleiben.

Was löst eine Prop 65-Warnung aus?

Eine Prop 65-Warnung wird nicht durch das bloße Vorhandensein einer gelisteten Chemikalie ausgelöst, sondern durch das Potenzial zur Exposition dieser Chemikalie über ein festgelegtes Risikoniveau hinaus.

  • Häufige Chemikalien in Elektronik, die möglicherweise eine Prop 65-Warnung erfordern
  • Blei (verwendet im Lötzinn)
  • Phthalate (DEHP, DBP, BBP) in Kabeln, Kunststoffen oder Beschichtungen
  • Cadmium, Nickel, Flammschutzmittel (TBBPA)

Wenn eine gelistete Chemikalie vorhanden ist und bei normalem Gebrauch, Reparatur, Entsorgung oder vorhersehbarem Missbrauch eine Exposition auftreten kann, benötigen Sie eine Warnung.

  • 2025 Updates zu den Kurzform-Warnhinweisen von Prop 65

Im Januar 2025 hat das kalifornische Office of Environmental Health Hazard Assessment (OEHHA) die Anforderungen an die Kurzform-Warnhinweise von Prop 65 geändert.

  • Was sich geändert hat:
  • Erfordernis der Chemikalienbenennung: Kurzform-Warnungen müssen jetzt mindestens eine gelistete Chemikalie enthalten.
  • Sichtbarkeit des Etiketts: Muss deutlich vor dem Kauf erscheinen—im Laden und online.
  • Übergangsfrist: Produkte, die vor dem 1. Januar 2028 gekennzeichnet sind, können weiterhin die alten Kurzform-Warnungen verwenden.
  • Neues Format für Kurzform-Warnungen:

> ⚠️ WARNUNG: Dieses Produkt kann Sie Blei aussetzen, das im Staat Kalifornien als krebserregend und geburtsdefektverursachend bekannt ist. Für weitere Informationen, besuchen Sie www.P65Warnings.ca.gov.

Siehe OEHHA FAQs →

Prop 65-Konformitäts-Checkliste für Elektronikhersteller

  • Bewerten Sie die Chemikalienexposition in jedem Produkt und Material (nicht nur das Vorhandensein)
  • Kennzeichnen Sie spezifisch: Benennen Sie die Chemikalie, wenn Sie eine Kurzform-Warnung verwenden
  • Integrieren Sie Warnhinweise in Online-Angebote (Webshop, Amazon, etc.)
  • Dokumentieren Sie Safe Harbor Bewertungen—für NSRL (Krebs) oder MADL (Fortpflanzungsschäden)
  • Koordinieren Sie sich mit Lieferanten, um Stoffdaten in Komponenten zu validieren
  • Führen Sie Konformitätsunterlagen für mindestens 3–5 Jahre

Strafen bei Nichteinhaltung

  • Zivilstrafen von bis zu 2.500 $ pro Tag, pro Verstoß
  • Klagen von privaten Durchsetzern (einschließlich Anwälten und NGOs)
  • Entfernung von Produkten aus Regalen oder von Amazon
  • Beschädigtes Markenvertrauen und Gerichtskosten

Wie Acquis Elektronikmarken hilft, Prop 65-konform zu bleiben

Acquis vereinfacht die Chemikalienkonformität für Hersteller mit:

  • SVHC- & Prop-65-Chemikalienprüfung
  • Automatisierte Expositionsrisiko-Warnungen
  • Validierungs-Workflows für Kurzform-Etiketten
  • Dokumentationstools für die Lieferkette (FMD, SDS-Sammlung)

Fordern Sie eine Demo an, um die Prop 65-Etikettierung und Risikoabschätzungen zu automatisieren.

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Frequently Asked Questions

Ein kalifornisches Gesetz, das Unternehmen verpflichtet, Verbraucher zu warnen, wenn ihre Produkte Chemikalien enthalten, die als krebserregend oder reproduktionsgefährdend bekannt sind.
Ja. Elektronik, die Stoffe wie Blei, Phthalate oder Cadmium enthält, kann Warnungen erfordern, wenn eine Exposition möglich ist.
Expositionsschwellen, unter denen keine Warnung erforderlich ist, entweder NSRL für Karzinogene oder MADL für reproduktionstoxische Stoffe.
Nur, wenn Ihr Produkt vor dem 1. Januar 2028 gekennzeichnet wurde. Danach gelten neue Kennzeichnungsregeln.
Ja, Warnungen müssen vor dem Kauf auf Produktseiten und E-Commerce-Angeboten angezeigt werden.
Wenn Ihr elektronisches Produkt, das in Kalifornien verkauft wird, ein in Prop 65 gelistetes Chemikalie (z. B. Blei, Cadmium, Phthalate) in Mengen enthält, die die Safe Harbor-Grenzwerte überschreiten, müssen Sie einen klaren Warnhinweis auf dem Produkt oder seiner Verpackung anbringen.
Verstöße können zu Geldbußen von bis zu $2.500 pro Tag und Verstoß führen, zusätzlich zu privaten Klagen („Bounty Hunter Claims“) und einer möglichen Streichung des Produkts durch Händler.