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By Acquis Compliance | Thu Nov 6 2025 | 2 min read

Was sind Safe Harbor Levels?

Safe Harbor Levels gemäß Ca Prop 65 sind Schwellenwerte, unterhalb derer keine Warnung gesetzlich erforderlich ist. Diese umfassen:

  • No Significant Risk Levels (NSRLs) für Karzinogene
  • Maximum Allowable Dose Levels (MADLs) für reproduktionstoxische Stoffe

Fällt die Exposition Ihres Produkts unter diese Levels, sind Sie vor Vollstreckung sicher—aber Sie müssen es beweisen.

Wie Exposition in Elektronikprodukten funktioniert

Prop 65 regelt die Exposition, nicht nur den Inhalt.

Das bedeutet:

> Auch wenn ein chemischer Stoff in einem Produkt vorhanden ist, löst dies keine Warnung aus, es sei denn, der Benutzer wird wahrscheinlich exponiert.

Bei Elektronikprodukten kann diese Exposition erfolgen durch:

  • Berührung (z.B. Kabel mit DEHP)
  • Einatmen (z.B. ausgasende Klebstoffe)
  • Verschleiß oder Abbau (z.B. Kunststoffgehäuse oder -verbinder)

Risiko berechnen: Aufnahme, Exposition und Nutzungsszenarien

Die Exposition wird berechnet als:

> Exposition = Konzentration × Dauer × Häufigkeit × Weg

Sie müssen berücksichtigen:

  • Produktszenarien (täglicher Gebrauch vs. industrielle Montage)
  • Gefährdete Bevölkerungsgruppen (z.B. Kinder, schwangere Arbeitnehmer)
  • Übertragbarkeit (löst sich der chemische Stoff oder verdampft er?)

Dies wird oft unter Verwendung von Tools modelliert wie:

  • Software zur Expositionsschätzung
  • Toxikologiedatenbanken
  • OEHHA-Risikogleichungen

Häufige Safe Harbor Levels für elektronikrelevante Chemikalien

Hier sind die unter Prop 65 oft in Elektronikprodukten ausgelösten Schwellenwerte:

CA PROP 65 Common Safe Harbor Levels for Electronics-Relevant Chemicals.PNG

Auch wenn diese Stoffe vorhanden sind, benötigen Sie keine Warnung, wenn die Exposition unter diesen Levels bleibt.

Wann eine Prop 65 Warnung auszugeben ist

Wenn die Exposition gegenüber einem aufgeführten chemischen Stoff den Safe Harbor Level überschreitet, müssen Sie eine klare und konforme Warnung ausgeben.

Wichtige Überlegungen:

  • Verwenden Sie die Standard-Prop-65-Warnsprache
  • Geben Sie den Namen des chemischen Stoffs und den Risikotyp an
  • Stellen Sie sicher, dass das Etikett am Kauf- oder Nutzungsort sichtbar ist
  • Wenn Sie unsicher sind—warnen Sie oder führen Sie eine Risikoabschätzung durch

Denken Sie daran: Viele Marken warnen vorsorglich, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, insbesondere in unklaren Fällen.

Automatisierung von Risikoabschätzungen mit Acquis

Acquis ermöglicht es Marken:

  • Chemischen Inhalt entlang der Lieferkette zu verfolgen
  • Exposition anhand von Nutzungsszenario-Modellen zu berechnen
  • Materialien zu kennzeichnen, die Safe Harbor-Grenzen annähern oder überschreiten
  • Vorgefertigte Warnetiketten automatisch zu generieren

Fordern Sie eine Demo an →

Gehen Sie kein Risiko ein — beurteilen Sie es. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Elektronikprodukt eine Prop 65-Warnung erfordert, hilft Acquis Ihnen, Risikoabschätzungen basierend auf Safe Harbor-Grenzen zu automatisieren.

Buchen Sie Ihre Prop 65 Risikoüberprüfung

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Frequently Asked Questions

Safe Harbor Levels sind von Kaliforniens OEHHA festgelegte Expositionsgrenzen, bei denen keine Prop 65-Warnung erforderlich ist. Dazu gehören: NSRLs (No Significant Risk Levels) für Karzinogene MADLs (Maximum Allowable Dose Levels) für reproduktionstoxische Stoffe Bleibt die Exposition innerhalb dieser Grenzen, haben Sie einen rechtlichen „Safe Harbor“ gegen Warnungen oder Durchsetzung
Safe Harbor Levels basieren auf täglicher Exposition in µg/Tag (z.B. Atmen, Hautkontakt, Einnahme) und nicht auf dem % des Gewichts der Chemikalie in einem Produkt. Die Expositionsbewertung muss Nutzungsfrequenz, -dauer und -route berücksichtigen
OEHHA hat Safe-Harbor-Levels für über 300 Chemikalien veröffentlicht und fügt jedes Jahr weitere hinzu
Die bloße Anwesenheit reicht nicht aus. Eine Warnung ist nur erforderlich, wenn die Nutzerexposition die Safe-Harbor-Level übersteigt , was durch Fallmodellierung (z.B. Berühren von Kabeln, Einatmen von Dämpfen, Verschleiß von Komponenten) bestimmt wird
Die Exposition wird berechnet als: Konzentration × Dauer × Frequenz × Route . Viele Elektronikmarken verwenden Toxikologiemodelle , Expositionsbewertungstools und OBAs (occupation biology assumptions), um zu bewerten, ob die Exposition unterhalb von NSRL/MADL bleibt
Wenn OEHHA kein Safe Harbor Level veröffentlicht hat, müssen Sie trotzdem eine eigene Expositionsbewertung durchführen oder eine Warnung geben. Die OEHHA-Richtlinien skizzieren standardisierte Methoden für diesen Fall
Ja. Viele Marken implementieren Warnungen, selbst wenn die Exposition minimal oder unter den Safe Harbor Levels liegt, um das Durchsetzungsrisiko zu minimieren. Die Verwendung wissenschaftlicher Expositionsbewertungen kann jedoch helfen, unnötige Warnungen zu reduzieren und gleichzeitig die rechtliche Verteidigung aufrechtzuerhalten